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Die Geschichte
Die Mannschaft

Die Geschichte

Torf für Vlieland

Im September 1905 lief die “Luctor et Emergo” vom Stapel bei Barkmeijer in Sneek. Ein eiserner Tjalk mit Segeln und ohne Motor. 30 Jahre später bekam das Schiff einen neuen Eigner und damit den Namen “Zuiderzee”. Jahrzehnte segelte die Zuiderzee mit Fracht auf den niederländischen Binnengewässern und den holländischen Flüssen. Das Schiff verfrachtete unter anderem Holz, Torf und Sand. Vom Sand wurden auf der ehemaligen Insel Wieringen Wege angelegt und mit dem Torf wurden die Wälder von Vlieland angebaut.


zuiderzee 1915
 
 
Turf voor Vlieland

Holzluken

Der Schiffer und sein Matrose luden die Fracht durch die offenen Holzluken in den Frachtraum. Diese Luken kann man noch immer im Tagesraum bewundern. Hinten oder besser achtern auf dem Schiff befindet sich die Schifferskajüte, der “Roef”, wo heute wie früher der Schiffer nebst Frau und den Kindern lebt. Im Vooronder in der Vorpiek hat der Matrose seine Koje.

 
 

Lahmer Arm (Seitenschraubenwellenanlage)

Während des 2. Weltkrieges ist die Zuiderzee mehrmals beschossen worden und hat in der Nähe von Drachten vor den Nazis versteckt gelegen. Die Zuiderzee ist jahrelang mit einer Seitenschraubenanlage ("Lahmer Arm") gefahren (Hilfsmotor für die Hafenmanöver). Nach dem Krieg fuhr das Schiff jahrzehntelang ohne Segel, nur mit Motor; bis ein Liebhaber das Schiff kaufte und es wieder zu einem Segelschiff umfunktionierte.


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Alte Frachtrouten - neue “Ladung”

Mit einem etwas höheren Mast und einer größeren Segelfläche segelt die Zuiderzee nun auf ihren alten Routen mit neuer Ladung: den Gästen. Die Farben des Schiffes sind noch originalgetreu, genauso wie das Roef und die Ladungsluken; unter Deck ist das Schiff zu einem gemütlichen und behaglichen Wohnbereich umgebaut worden mit Heizung und warmen Wasser.

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